Die neue Ausgabe der Abenteuerpost ist da! Keine Bilder? Webversion
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Liebe Freunde der Abenteuerpost!
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Der Winter hier in Deutschland ist bisher frischer ausgefallen, als viele es erwartet haben. Und die aktuelle internationale Politik verkörpert häufig alles andere, als das was wir so brauchen. Statt menschlicher Empathie und Wärme gibt’s - nein, ich vermeide das T-Wort. Ist ja mittlerweile so ätzend nervend wie zwischen 2020 und 2022 das C-Wort.
Wer auf unserer Überwinterungstour im Orient unterwegs ist, dürfte das trockenwarme Klima im Oman und Saudi-Arabien genießen. Keine brüllende Hitze, aber zum Frieren reicht es auch nicht. Und wenn man dann noch den Nachrichtenkonsum reduziert, kann man sich voll auf das Fotografieren von Wüsten und gutartigen Trampeltieren… uhh diese Säugetierart wird glücklicherweise mit „a“ geschrieben… konzentrieren. Natürlich blicken auch wir in den Iran und beobachten die Entwicklungen. Gegebenenfalls werden wir das so sehenswerte Land via Kaukasus und Kaspisches Meer umfahren. Aber noch hoffen wir und viel mehr übrigens für die Menschen in Persien, dass sie endlich mal eine gute und stabile Zukunft bekommen.
In den zurückliegenden Wochen war auch ich im Ausland unterwegs, um viele unserer Partner vom Orient bis Südostasien zu besuchen. Bei Treffen mit physischer Präsenz lassen sich komplexere Themen nachhaltiger besprechen als via Videokonferenz. Außerdem kann man mich bei einer Onlinekonferenz mal stummschalten, wenn ich wider Erwarten zu viel rede… hm, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass…
Beim direkten Zusammensein lassen sich heikle Fragen wie z. B. das Vereinfachen von Grenzregelungen, wenn wir mit unserem Dutzend Reisemobile ans Tor klopfen, intensiver, weil vertraulicher, behandeln. Eine der großen Themen war auch die Weiterentwicklung von Mietmobiltouren in Südostasien. Die erfolgreiche Pionierreise in Thailand mit tollem Eisatz der Reiseorganisation und Leitung von Andrea und Matthias ruft nach mehr. Wie wäre es mit Malaysia oder Südchina? Für alle genannten Länder gilt: Reisemobile willkommen. Also wenn einer von euch in Mietmobile investieren will, bitte sehr. Wir werden da bald weitere Touren anbieten. Die Länder sind sicher, Reisemobile endlich auch offiziell mit den jeweiligen Landeskennzeichen erlaubt. Während man sich hier beim Eiskratzen die Fingernägel abbricht, ist in Südostasien das Klima schön warm, das Essen fantastisch, die Menschen so freundlich, die Kultur so vielfältig. Zudem gibt es stets gutes Internet. Genau das habe ich zwischen all den Gesprächen mit unseren Partnern und Kollegen auch genossen. Ich genoss die fantastische Tropenfrucht Durian, wunderbare Wellnessprogramme mit Mani- und Pediküre. Schließlich surfte ich im Netz durch die aktuellsten Nachrichten. Am nächsten Morgen, nichts Böses ahnend, blickte ich auf mein Handy und bekam ein ganz besonderes Paket an Werbeanzeigen präsentiert. Durian, die ich am Vortag nicht gegoogelt, sondern nur gegessen hatte, Pediküre, die ich nicht online gebucht hatte, sondern mir einfach nur spontan in einem der vielen Salons Bangkoks gönnte und ein Artikel über das Trumpeltier, diesmal mit „u“ geschrieben. Echt schräg…!
Vielleicht wird euch ja nach der Lektüre dieses Newsletters von Google eine Reisemobiltour angeboten. Das waren dann nicht wir, aber immerhin wäre das eine gute Idee.
Viel Spaß bei der 2. Ausgabe der Abenteuerpost des Jahres 2026.
Euer Kostya

Mietmobile in Thailand sind im Kommen. Und bald auch in Malaysia und dem Mittleren Osten.
PS: Empfehlt uns gerne weiter!
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Neue Tourbücher Fernreisen 2027 in Kürze verfügbar!
Im Übrigen wollen wir darauf hinweisen, dass die Tourbücher mit Reise- und Leistungsbeschreibung für unsere Fernreisen 2027 kurz vor dem Abschluss stehen und in der kommenden Woche fertiggestellt werden.
Lasst euch für die Transafrika, Seidenstraße, Weihrauchstraße und auch für das Offroad-Wüstenabenteuer in Tunesien & Algerien im nächsten Jahr vormerken!
Schreibt uns gerne an info@abenteuer-touren.de und ihr erhaltet die Tourbücher unmittelbar nach Fertigstellung.
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Fernreise-Workshop
auf dem Messegelände in Bad Kissingen
Freitag, 11.09. - Sonntag, 13.09.2026
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Fernreisen waren und sind ein großer Lebenstraum, den manch einer sich individuell oder durch die Teilnahme an unseren großen Touren verwirklicht hat. Wir haben unsere Reiseteilnehmer durch ausgiebige Informationen so gut wie es eben im Vorfeld einer Reise möglich ist, auf das Abenteuer vorbereitet. Dieses war und bleibt natürlich meist theoretischer Natur, die Vorbereitungsschritte muss jeder selbst durchführen. Nun wollen wir für alle, die sich mit dem Vorhaben tragen, auf große Fahrt zu gehen, ein Format anbieten, wo man neben tiefgehenden Informationen auch im Feld, in der Praxis sozusagen, wertvolles Wissen für eine gute Vorbereitung sammeln kann. Das offene Angebot gilt für alle Freizeitfahrzeugbesitzer oder Anwärter. Allradantrieb oder Gruppenreiseteilnahme sind Option, aber logischerweise keine Pflicht.
In enger Zusammenarbeit mit pro-log und Abenteuer & Allrad wird ein Workshopwochenende ins Leben gerufen, welches allen Teilnehmern die Chance gibt, Mensch und Fahrzeug umfassend auf eine Fernreise vorzubereiten.
Mit dabei sind:
Abenteuer-Touren mit Kostya und Oleg – geführte Wohnmobil-Fernreisen seit 20 Jahren pro-log - Einzigartige Events: Offroad-Abenteuer, Teambuildings und Fahrtrainings für Firmen & Gruppen
bimobil – Fernreise- & Expeditionsmobile Made in Germany
Offroad-Motorhomes – Fahrzeugoptimierung und Ferndiagnose für Fernreisen
SeaBridge – Wohnmobilverschiffung
Garmin – Navigation & Kommunikation
Seilflechter – Bergeseile & Offroad-Ausrüstung
pro-medi – Notfall- & Expeditionsmedizin
famous-water – Trinkwassersysteme fürs Reisemobil
Lagerfeuer-Kochschule Carsten Bothe – Outdoor-Küche vom Profi
Kosten: 249 € pro Person
Inkludiert sind u.a.: - 2x Frühstück - 2x Abendessen - 2x Übernachtung im eigenen Fahrzeug auf dem Messegelände - alle Workshops und Vorträge - 1x Tagesticket für die Messe Abenteuer & Allrad 2026
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Wir würden uns freuen, euch zu diesem Wochenende anzutreffen. Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Vielleicht schon auf diesem Wochenende…
Schreibt uns gerne an workshop@abenteuer-touren.de und reserviert euch einen Platz!
Wie bereits gewohnt, stellen wir folgend unsere kurz bevorstehenden Touren vor, die noch freie Plätze haben. Also, bevor wieder irgendwas dazwischen kommt, geht lieber auf große Reise…
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Iberia im Herbst - Auf den Spuren der Seefahrer
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14. Oktober - 13. November 2026 | 30 Tage

Nun sind wir schon einige Male die Rundreise Iberia gefahren. Jedes Mal haben wir die Tour weiterentwickelt. Mittlerweile ist es ein tolles Potpourri aus tollen Städten, spektakulären Landschaften, leckerer Küche und lockeren Leuten. Das südwestliche Ende Europas hat tatsächlich einiges zu bieten: das milde Mittelmeer, der wilde Atlantik, imposante Felsküsten und weite Strände, Bootstouren mit Delfinbegegnungen, pittoreske Dörfer und Städte und coole Abstecher ins Hinterland mit Wanderungen durch unberührte Natur. Unter anderem erkunden wir das Ebrodelta, die schroffe Gebirgslandschaft der Sierra Nevada, die zerklüftete und einzigartige Steilküste der Algarve, die Städte Tarragona, Valencia, Lissabon, Porto und Bilbao sowie einen Abschnitt des Jakobswegs. Wir führen Euch zu noch unbekannten und wahrhaftig traumhaften Stellplätzen wie an der Costa Verde, der Grünen Nordküste Spaniens, hoch über dem wilden Meer gelegen. Gönnt euch Iberia zur Blütezeit des Jahres.
Hier gelangt ihr zu den Reiseberichten der letzten Iberia-Tour!
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Kaukasus - Spannende Rundreise durch die schöne Bergwelt Georgiens und Armeniens
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11. Juni – 17. Juli 2026 ǀ 37 Tage

Die Kaukasustour steht für eine der urtümlichsten Reisedestinationen Europas überhaupt. Rustikal, natürlich und herzlich statt Clamping und Overtourisms. Mittlerweile kann man sich im Anschluss an die Türkeireise oder direkt vom östlichen Teil des Schwarzen Meeres ins Abenteuer Kaukasus noch vor der Hauptsaison stürzen. Der Kaukasus ist eine der landschaftlich und kulturell aufregendsten und interessantesten Regionen ganz Europas. Ja, richtig! Während die Türkei größtenteils geografisch zu Asien zählt, repräsentiert der Kaukasus das Südostende Europas. In Georgien und Armenien folgen wir auf den legendären Handelsrouten der Seidenstraße durch das imposante Hochgebirge zwischen Orient und Okzident. Über die Bergwelt Swanetiens und Kachetiens erreichen wir Jerewan. Entlang des Sewansees, uralter Sternwarten, Burgen und Felsenkirchen, eingezwängt in eine schroffe Bergwelt, reisen wir auf gebirgiger Strecke mit großartigem Weitblick bis zum Kloster Tatew. Persien ist in unmittelbarer Nachbarschaft, ab hier führt die Seidenstraße bis nach China. Neben legendären Weindegustationen, toller Küche und ausgesprochen gastfreundlichen Menschen lernt man auf dieser Tour auch kennen, was rustikales Camping - immer wieder mal ohne Strom oder opulenten Sanitäranlagen, dafür mitten in der Natur - kennen. Es ist somit auch ein guter Test an sich und dem Fahrzeug, sollte man Gedanken für die Fernreisen Transafrika, Weihrauchstraße oder Seidenstraße tragen.
Hier gelangt ihr zu den Reiseberichten der letzten Kaukasus-Tour!
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Unbekannte Karpaten - Durch das grüne Hochgebirge Europas
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3. – 30. August 2026 ǀ 28 Tage

Wer es gerne ursprünglich und rustikal mag, für den ist diese Reise in die Wildnis der Karpaten genau das Richtige. Landschaften mit hohen Bergen und unberührten Wäldern, Flüssen, Wasserfällen und Seen laden ein, von uns per Reisemobil und gerne aktiv per pedes erkundet zu werden. Auf unserer Route von Bratislava nach Klausenburg erwarten uns außerdem mittelalterliche Städte, vielfältige Volksarchitektur, hunderte Burgen, Schlösser und Klöster, eine reiche Folklore und einzigartige Holzkirchen. Parallel zu der Kleinkarpatenweinstraße geht es bald in die Hohe Tatra, das höchste Massiv der Karpaten. Vom Steinbachsee bringt uns die Seilbahn auf den über 2600 Meter hohen Gipfel. Unterwegs im Norden Rumäniens erkunden wir die Region Bukowina mit ihren wunderschönen rumänisch orthodoxen Klöstern. Die Nord-Süd-Überquerung der Karpaten, eine der schönsten alpinen Strecken Europas, liegt nun vor uns. Die alpine Hochstraße verbindet Transsilvanien mit der Walachei.
Hier gelangt ihr zu den Reiseberichten der letzten Karpaten-Tour!
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Weihrauchstraße mit Saudiland und Sultanat - das ideale Überwinterungskonzept
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14. Oktober 2026 – 13. März 2027 ǀ 151 Tage

Noch unterwegs im Orient, wirft die nächste Weihrauchstraßentour ihre sanften Wintersonnenschatten voraus. Es ist der „Final Call“ – ein Platz ist noch frei. MidEast ist die Reisemobildestination für Überwintern schlechthin. Statt sich im spanischen Winter über Regen, enge und teure Stellplätze und viele Regelungen zu ärgern, gibt’s da eine weitaus angenehmere und einmalig sichere Region. MidEast, den Mittleren Osten. Mit der Türkei und Irakisch-Kurdistan via Erbil oder Sulaimaniyya haben wir sehr gute Alternativen, um auf die Arabische Halbinsel zu reisen. Viele Fahretappen sind nicht so lang und führen auf meist guten Straßen durch großartige Berg-, Wüsten- und Küstenlandschaften. An den touristischen Stätten wie Petra, Rotes und Totes Meer, Al-Ula und Maskat sind jetzt wohl noch weniger Besucher. Es gibt aber nur wenige Regionen in der Welt, wo man so sicher unterwegs ist, wie im Sultanat Oman, den Emiraten und Saudiland, wie sich das Königreich nun auf Messen nennt. Ready for a great mild winter? Wir haben noch einen Platz und starten definitiv in diesem Herbst.
Verfolgt gerne die Reiseberichte unserer Weihrauchstraße-Gruppe hier auf Polarsteps!
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Durch die Schluchten des wilden Balkans - Abenteuerliche Tour für Allradwohnmobile
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19. Mai – 16. Juni 2026 ǀ 29 Tage ǀ Allrad light

Wer hätte gedacht, dass man so tolle Offroad-Abenteuer in Europa erleben kann! Wir hatten diese Tour gerade auf der neuen Allrad-Area auf der CMT Stuttgart prärentiert – mit dem Echo, dass viele erstaunt waren, was im Balkan alles möglich ist. Lernt Länder und Kulturen sowie die Wildheit Südosteuropas fernab der bekannten touristischen Routen und die Fahrfertigkeiten des eigenen Fahrzeugs kennen. Mit dabei ist ein erfahrenes Allradteam und hat, falls nötig, schnell kompetente Hilfe an ihrer Seite. Treffpunkt für unsere Allradtour durch den wilden Balkan ist die Region bei den wunderschönen Plitvicer Seen in Kroatien. Von hier aus überqueren wir die Grenze nach Bosnien-Herzegowina. Keine Visa, keine Permits – dafür jede Menge Abenteuer auf Pisten und kleinen Nebenstraßen, oft ungeteert und im Gebirge mit Serpentinen gespickt. Wir durchqueren Schluchten und erklimmen Berge mit fantastischen Aussichten. Kulturelle Highlights liegen zwischen diversen Offroad-Fahretappen. Über Serbien, wo wir entlang des Uvac-Canyons über Schotterpisten fahren und Nordmazedonien mit dem schönen Ohrid-See erreichen wir das noch recht ursprüngliche Albanien. Hier geht es nochmal richtig offroad in die Berge. Wir beenden die gemeinsame Reise in Griechenland nach dem Besuch der Meteora-Klöster. Von Igoumenitsa aus kann man per Fähre schnell und bequem wieder nach Hause reisen.
Hier gelangt ihr zu den Reiseberichten der letzten Balkan-Tour!
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Die Abenteuerlust hat euch gepackt? Fordert unverbindlich die Tourbücher mit ausführlicher Reise- und Leistungsbeschreibung unter info@abenteuer-touren.de an.
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Knigge mobil: Chill die Basis
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Aufregung lohnt sich in den meisten Lebenssituationen nicht. Wer sich aufregt, schüttet Stresshormone aus. Das ist tief in uns verankert, schließlich war das Leben vor tausend Jahren voller lebensgefährlicher Ereignisse.
Dann ergab es durchaus Sinn, sich auf Kampf oder Flucht einzustellen. Heutzutage erfahren wir nur noch sehr selten Situationen, in denen wir unser Leben verlieren können. Und trotzdem neigen wir dazu, uns krass aufzuregen, auch wenn da gar nichts Bedrohliches mehr ist. Der Straßenverkehr ist das beste Beispiel dafür. Wer mit uns auf große Reisen geht, den bereiten wir so gut wir können auf Land und Leute inklusive des Fahrens mit dem eigenen Fahrzeug durch Städte und abgelegene Regionen vor.
Nicht Aufregen ist dabei ein großes Erfolgsrezept. Nicht Aufregen geht ganz einfach. Fast so einfach wie Aufregen. Man fragt sich einfach bewusst in der Situation, ob das wirklich lebensbedrohlich ist und ob sich ein großes Aufregen hier lohnt. Das klingt trivial, ist aber elementar. Ich empfehle, dieses ganz bewusst zu üben. Auch ich hatte da so meine Probleme, besonders wenn ich alleine bin und mich unbeobachtet fühle. Dann muss ich mich ja nicht so beherrschen. Wenn mir zwei, dreimal beim Reifenwechsel das Radkreuz abrutschte, dann habe ich schon mal rumgeflucht und gelegentlich das Kreuz auch irgendwo hingefeuert. Das bringt natürlich gar nix. Aufgeregt wird man schnell unverhältnismäßig in seiner Handlung, und vor allem ist man auf keinen Fall glücklich. Stresshormone sorgen für Stress. Nicht für Glück.
Bei meiner zurückliegenden Reise ist mir in Bangkok neben dem skurrilen Werbepaket noch etwas zugestoßen. Ich tingelte am späten Abend über eine Fressmeile, alles voll mit leckerem Streetfood. Gebratene Wachteleier! 50 Baht 12 Stück, 30 Baht 6 Stück. "I'll take six!“ und streckte einen 50er Schein hin. 50 Baht sind circa 1,60 €. Die Eier hatte ich und wollte jetzt das Wechselgeld zurück. Aber der junge Mann gab mir nichts zurück. Ich zeigte auf den 12er Pack und dann auf meinen 6er Pack. Der Mann lächelte, blieb ganz ruhig. Ich schimpfte: „You are cheating!“ Da nahm mich ein anderer Mann zur Seite und zeigte mir einen 20 Baht-Schein. Ups, der sieht genauso aus, wie der Schein, den ich dem Verkäufer gegeben habe. Ich hatte ihm also gar keinen Fünfziger gegeben, sondern schuldete ihm noch ein Zehner. Und dann rege ich mich noch auf. Das ist monsterpeinlich. Ich entschuldigte mich sofort mehrfach. Der Verkäufer lächelte es und schenkte mir noch die 10 Baht. Er wollte gar nicht mehr mein Geld. Was für eine Lektion! Er blieb selbst bei ungerechter Behandlung ganz ruhig. Hätte ich mich gefragt, ob ein etwaiger Verlust von 20 Baht lebensbedrohlich ist, hätte ich sehr wahrscheinlich keine Aufregungsnummer geschoben, sondern sofort verstanden, dass sich eine Aufregung nicht lohnt. Vielleicht wäre ich dann auch nachdenklicher gewesen und hätte festgestellt, dass ich gar nicht genügend bezahlt habe. Normalerweise mache ich auch nicht so einen Mist. Dafür habe ich mich in Grund und Boden geschämt und versuche es nun in diesem Ratgeber mit euch zusammen zu verarbeiten. Es ist gar nicht mein Naturell, emotional herumzuzicken. Schließlich predigen wir alle von AT, dass man stets gelassen sein sollte.
Jetzt kommt der Ratgeber, kurz und knapp. Jedes Mal, wenn ihr merkt, euch geht irgendetwas auf den Zeiger, prüft bitte sofort die Wichtigkeit dieser Gegebenheit. Ist sie nicht bedrohlich für Leib und Wohl, dann schaltet ihr gleich mal ein paar Gänge runter. Hebt euch die Stresshormone für ernste Angelegenheiten auf. Bei meinem oben geschilderten Erlebnis war es doppelt falsch. Nämlich falsch in der Sache und unangemessen wegen der geringen Bedeutung. Nun haben wir auch schon Reiseteilnehmer erlebt, die fest auf ihrem Standpunkt beharren und sagen, hier geht es ums Prinzip. Ich halte nichts davon. Meistens steht das in keinem Verhältnis zu den verbratenen Stresshormonen.
Übrigens, was ich tatsächlich in den letzten 40 Jahren beobachtet habe. Leute, die schreien, die sich schnell aufregen, sich die Haare spalten - das sind alles viel schlechtere Autofahrer als die, die gelassen ihr Leben leben!
Euer noch immer demütiger Kostya in der Hoffnung einer steilen Lernkurve
 Und wenn die Straße mal blockiert ist, lohnt sich Aufregen nicht. Kommt in Asien auf dem Land übrigens recht häufig vor. Nebenan gibt’s ein paar Früchte. Macht ein spontanes Shopping und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist danach die Strecke wieder frei.
Wir wollen uns an euch orientieren und auf Wünsche und noch nicht besprochene Themen eingehen. Anregungen und Vorschläge bitte an: info@abenteuer-touren.de
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Von unterwegs - Überwintern in Westafrika
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Grenzübergang von der Elfenbeinküste nach Ghana. Am letzten Abend in der Elfenbeinküste konnten wir noch einen speziellen Tanz direkt an unserem Camp organisieren. Wir standen in einem kleinen Dorf direkt gegenüber von einer Kirche und bei einer Schule und somit war natürlich die Neugierde der vielen Kinder sehr groß.
 Natürlich ergaben sich diverse tolle Fotomotive!
Die Grenzformalitäten zogen sich zwar etwas in die Länge, waren aber insgesamt sehr einfach. Die Straße bis zur Grenze war in einem perfekten Zustand und anschließend haben uns 10 km Piste erwartet. Nichts, was nicht fahrbar ist und vor allem wenn man weiß, dass es nur 10 km sind, ist es überschaubar und man kann sich im Anschluss auf bessere Straßen freuen. In Ghana gibt es in fast jedem Dorf eine Gastankstelle, so dass wir sowohl unsere Gasflaschen als aber auch LPG Tanks befüllen konnten. Geld gibt’s im Geldautomaten, nur mit den Simkarten ist es hier etwas schwieriger, da man dafür einen einheimische Personalausweis braucht. Auch auf der Ghana-Seite treffen wir viele freundliche Menschen und tolle Märkte.

Was in Ghana am nervigsten ist, sind die vielen "schlafenden Polizisten", also die Betonhügel auf der Straße, die dafür sorgen, dass man die Geschwindigkeit verringert. Wir machen heute Stopp an einem Camp, welches zu einem Kirchengelände gehört. Ganz rustikal und einfach, dafür aber ruhig gelegen. Morgen haben wir dann eine relativ kurze Fahretappe nach Kumasi, wo wir auch wieder zwei Nächte verweilen werden.
Verfolgt gerne die Reiseberichte unserer Westafrika-Gruppe hier auf Polarsteps!
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Treffpunkte: Messen und Events 2026
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Bild des Monats: Ein Stellplatz Mitten in der Weite - Wadi ad-Dawasir
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Dieses Bild entstand in Wadi ad-Dawasir, einem besonderen Abschnitt entlang der historischen Weihrauchstraße. Unsere Gruppe hat hier einen Stellplatz bezogen – mitten in weiter Landschaft, umgeben von Sand, Fels und absoluter Ruhe. Ein Wadi (arabisch für „Tal“ oder „Schlucht“) ist ein meist trockenes Flussbett oder Tal in den Wüstengebieten Nordafrikas und des Vorderen Orients. Diese Täler führen nur nach seltenen, heftigen Regenfällen zeitweise Wasser, können dann aber zu reißenden Flüssen werden.
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Video des Monats: Unterwegs auf der Rommelpiste in Tunesien
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Unsere Tunesien–Algerien Allradgruppe unterwegs auf der Rommelpiste in Tunesien. Die Strecke ist technisch eher entspannt, dafür landschaftlich weit und angenehm zu fahren – ideal, um Strecke zu machen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Im Vergleich zu unseren echten Wüstenetappen mit Dünen, weichem Sand und anspruchsvollen Passagen ist die Rommelpiste eine ruhige Verbindungsetappe. Trotzdem gehört sie für viele einfach dazu und bietet genau das, was Wüstenfahren auch ausmacht: Weite, Staub und das Gefühl, unterwegs zu sein.
Verfolgt gerne die Reiseberichte unserer Tunesien-Algerien-Gruppe hier auf Polarsteps!
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