Die neue Ausgabe der Abenteuerpost ist da!              Keine Bilder? Webversion
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Liebe Freunde des mobilen Abenteuers,


nun geht es nach den schrittweisen Reisefreigaben in Europa wieder los. Auf den Straßen rollen Reisemobile wie zu normalen Zeiten. Oder sind es derzeit gar mehr, als zu jenen alten Vorcoronazeiten? Zweifelsfrei haben Wohnmobil und Caravan in Pandemiezeiten die Nase vorne im Wettbewerb mit Kreuzfahrtdampfer, Flieger, Bahn oder Bus. Unsere verschobene Baltikumstour ist gestartet. Nicht überfüllte Ostseestädte werden die Reiseteilnehmenden sicher genießen. Wir erleben es derzeit auf Island, wo seit einer Woche wieder eine SeaBridge-Gruppe über die wunderschöne Insel reist. Busse sind praktisch nicht zu sehen, Kreuzfahrtschiffe und die meisten Flieger bleiben außen vor. Es sind Reisemobile, Vans und Geländefahrzeuge, gemietet oder privat, welche die einmaligen Landschaften erkunden. Die Insassen genießen die zum ersten Mal seit Jahren nicht überlaufene Insel.

Auch meine Familie und ich nutzen die Sommerferien und besuchen derzeit Island, nachdem dieses die Grenzen für Deutsche und einige andere Staatsangehörige geöffnet hatte. Fast im Sinne des letzten Newsletters haben wir die Chance beim Schopf gefasst und sind ohne große Planung los. Fährticket gebucht, entspannt mit 80 bis 90 Sachen nach Hirtshals getuckert, Coronatest beim Ein- und später Auschecken an und auf der Fähre gemacht und schon sind wir auf isländischen Straßen und Pisten unterwegs. Wir lassen uns treiben und haben nur recht vage Ziele. Fast so wie bei dem Vorschlag in der letzten Ausgabe, doch mal eine spontane Fernreise zu veranstalten, ohne bis zum Start zu wissen, wo es denn hingeht. Verrückt und gleichzeitig faszinierend aufregend erscheint so ein Format.

Aber hatte ich nicht in der letzten Ausgabe begonnen, von einer weiteren verrückten Idee zu berichten? Ja, hatte ich! Wort ist Wort! Wie wäre es, wenn wir eine Fernreise entgegen der saisonalen Rationalität anbieten würden? So könnten wir eine Rundreise für Wohnmobile durch Asien und den Nahen Osten veranstalten, die durchaus in die Geschichte der Reisetouristik eingehen könnte. Das Besondere wäre nicht die Route, sondern das bewusst gewählte Reisen zu ungewöhnlichen Jahreszeiten. Man stelle sich Folgendes vor: Im Winter durch Russland und die Mongolei bei 30 bis 50 Grad unter Null, strammer Wind als steter Begleiter. Im frühen Frühjahr ginge es durch Pamir, China und Pakistan nach Indien und Bangladesch, also just zur Vormonsun- und Monsunzeit. Die wohl schwülste Hitze und die gewaltigen Monsunregenfälle wären krasser Gegensatz zur zuvor hoffentlich überstandenen Gefriertruhe Nordasiens. Dann ginge es im Juli per Schiff von Mumbai nach Maskat. Zur Hochsommerzeit reisten wir durch die Arabische Halbinsel einschließlich des Brutofens Kuwait und zur Heimreise über den dampfenden Persischen Golf und die Türkei nach Hause. Wer dann noch nicht erfroren, ertrunken, gebraten oder hartgekocht ist, wird sich als wahrer Extremfernreisemobilistensurvivalheld, so eine Art Rüdiger Nehberg auf Rädern, einen Namen machen. 

Nun, mit dieser Tour für ganz harte Mädels und Jungs müssen wir noch ein bisschen warten. Es ist mir aber nicht ansatzweise gelungen, diese Extremtour aus meinem Gedankengut zu vertreiben. Die Erfahrungen am Rande des Erträglichen würden die Sinne für unseren sensiblen und klimatisch eng bemessenen Lebensraum tiefgreifend schärfen. Immerhin leben Menschen ihr ganzes Leben lang unter saisonalen Klimaextremen. Wir wären nur jeweils für ein paar Wochen zu Gast. Da wäre ein derartiges, sicherlich einmaliges Projekt kein zu großes Hexenwerk. Viel herausfordernder wird unser Projekt 2025, bei dem wir in 5 Jahren mit alternativen Antrieben selbstversorgend um die Welt reisen möchten. Liebe Leserinnen und Leser, viele faszinierende Ideen sind nun aus der Flasche des Fernreisemobilistenzaubers entlassen worden. Ihr seid herzlich willkommen, bei der Realisierung dieser Ideen mitzuwirken.

Viel Spaß beim Durchstöbern der Abenteuerpost und grenzenlose Freiheit in der Ideenwerkstatt des Reisens wünscht

Euer Kostya


PS: Empfehlt uns gerne weiter! Kostenlose Registrierung hier


Neue Touren 2021

 

Trotz Corona-Krise, Sommerferien und anderen Widrigkeiten waren wir in den letzten Wochen zusammen mit unseren Kollegen von Seabridge nicht untätig und haben weiter an den Reiseplänen für das nächste Jahr gefeilt. Das Ergebnis in Form des neuen Katalogs 2021 kann sich durchaus sehen lassen – schaut am besten gleich mal rein.  

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  Zum Download

 

Neben zahlreichen Klassikern haben wir auch eine Reihe von neuen Touren ausgearbeitet, welche wir an dieser Stelle kurz vorstellen wollen:


Polarlichter - Rundreise durch Skandinavien & Nordrussland

Im Winter mit dem eigenen Wohnmobil in den hohen Norden? Warum denn nicht? Wintercamping in Europas Skigebieten erfreut sich ja auch einer immer größeren Beliebtheit. In Anlehnung an die erfolgreiche Allrad-Wintertour Eisfischer wollen wir nun eine Reise anbieten, bei der auch klassische Reisemobile die Faszination des winterlichen hohen Nordens erleben können. Der skandinavisch-russische Winter hat trockene Fröste und ab Februar genügend Tageslicht. Die langen Dämmerungen und Nächte sind dank des lichtreflektierenden Schnees die Zeit fantastischer Farbenspiele des Himmels. Zauberhaft wird es, wenn Aurora Borealis, das einmalige Polarlicht, mit seinen magischen Leuchteffekten über das ­Firmament wandert. Weitere Infos gibt es  HIER

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Wolga
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Abenteuerreise entlang der Wolga von der Quelle bis zur Mündung

In Anlehnung an die Erfolgsgeschichte der mittlerweile dreifach überbuchten Tour „Schätze Russlands“ bieten wir dieses Jahr eine neue Reise an, welche die Highlights der Schätze-Tour einschließt und sich darüber hinaus ausführlich am Lauf der Wolga – mit Abstechern – bis zum Kaspischen Meer orientiert. Russland steht für Wohnmobilfreiheiten, wie wir sie in klassischen Reiseländern gar nicht mehr kennen. Übernachten in den Weiten von Steppen, Grasland, an See- und Flussufern, fernab von Massentourismus und Flugzeuglärm gehört genauso dazu, wie das erkunden von Regionen, die in keinem Reiseführer der Welt aufgeführt sind. Wer also etwas mehr Zeit und viel Entdeckergeist mitbringt, ist willkommen auf unserer Pioniertour „Abenteuer Wolga“. Weitere Infos gibt es  HIER    




Kaukasus
- Rundreise durch den wilden Kaukasus

Am Südostrand Europas liegt – fast schon ein bisschen vergessen – der Kaukasus. Höchste Zeit, eine der landschaftlich und kulturell aufregendsten und interessantesten Regionen Europas mit dem eigenen Wohnmobil zu erkunden. Folgen Sie den legendären Handelsrouten durch das imposante Hochgebirge zwischen Orient und Okzident und übernachten Sie in der wilden Natur des Kaukasus. Gönnen Sie sich eine ganz besondere und unvergessliche Abenteuerreise. Weitere Infos gibt es  HIER



Knigge mobil: Die Entdeckung der Langsamkeit


Bis März 2020 nahm weltweit die Mobilität zu. Atemberaubend. Immer schneller, immer öfter und in immer kürzeren Zeitfenstern rasten wir Menschen durch das Leben. Dann kam Corona und ein kräftiges Ausbremsen der Jetsetterei. Zwangsentschleunigt entdeckten viele, so auch ich, die Faszination der Langsamkeit. Pflanzen im Garten sähen, sie großziehen und sie bis auf den eigenen Teller durch ihr gesamtes Gemüseleben begleiten - das ist mir in den letzten 35 Jahren nun zum ersten Mal gelungen. Schließlich war ich bisher, seit meinem 18. Lebensjahr, stets per Reisemobil  jährlich viele Monate und immer zur Sommerzeit in der Weltgeschichte unterwegs. Nun hatte ich bereits in einer Jahre zurückliegenden Ausgabe der Abenteuerpost von den Vorteilen der Langsamkeit berichtet. Es ging dabei ums Unfallvermeiden und die Tatsache, dass fast alle Havarien ihre Ursache in zu hohen Geschwindigkeiten finden. Es gibt aber noch eine ganze Menge weiterer Vorteile des sich langsamer Bewegens. 


Es fängt an im Geldbeutel und der Emissionsverringerung. Statt mit 110 nur mit 85 bis 90 Kilometern pro Stunde zu fahren, spart gerade bei größeren Reisemobilen schnell mal 30 Prozent Treibstoff.
Und staunend werden langsamere Reisemobilisten feststellen, dass sie gar nicht so schlecht vorangekommen sind. Ein protziger Dränglerprolet im fetten Sportschlitten mit Bleifuß mag gerne mal doppelt oder dreimal so schnell im bundesdeutschen Raseland unterwegs sein wie ein entspannter Reisemobilist. Durch das ständige Abbremsenmüssen auf unseren vollen Straßen macht so ein Typ aber gerade mal 20 Prozent an Zeit gut. Dagegen stehen ein Vielfaches an Stress und Materialverbrauch. Zudem sehen solche Raserfuzzis kaum was vom Land. Meine Familie und ich machen, derzeit in Island unterwegs, jede Menge Langsamkeitstests. Langsames Fahren, das spart Sprit und auch Strafzettel bleiben aus. Zudem sehen wir unterwegs echt viel und halten an, wo es uns schön erscheint. Sind wir am Abend am Campingplatz angekommen, erledigen wir viel zu Fuß. Zehn bis 15 Kilometer sind schneller gelaufen als gedacht. Die Spaziergänge, die im horizontalen isländischen Regen endeten, möchte ich hier bewusst nicht erwähnen...





Ich bleibe dabei. Langsam als Reisemobilist unterwegs zu sein, lohnt sich mehrfach. Nicht nur wegen der eigenen und der Sicherheit anderer. Insbesondere zählt die zugewonnene Lebensqualität. Auch wenn die Zeiten nach oder mit Corona wieder normal werden dürften, möchte ich mir diese Langsamkeit und Lebensqualität möglichst beibehalten und sie gerade allen Reisemobilisten ans Herz legen.


Von unterwegs




Nach fast 4 Monaten „Zwangspause“ ist es endlich soweit und wir rollen wieder Richtung Osten, genauer gesagt ins Baltikum. Die Rundreise durch Litauen, Lettland & Estland findet auch in diesem Jahr wieder unter der Leitung von York & Kathi Müller statt, führt uns 2020 allerdings statt der Fähre auf dem Hin- und Rückweg über Polen. Nach erfolgreichem Start in Deutschland hat es die Gruppe bereits sicher und gut gelaunt bis nach Litauen geschafft. Was es dort und auch später zu erleben gibt, werden wir wie immer in unseren Reisereportagen berichten – reinschauen lohnt sich!  Zum ersten Bericht



Treffpunkte: Messen & Events 2020


   4. -13. September 2020


Caravan Salon
Die größte Wohnmobilmesse der Welt soll nach aktuellem Stand weiterhin stattfinden: Mit reiner Online-Anmeldung und speziellem Hygienekonzept. 
Wie immer haben wir einen gemeinsamen Stand (Halle 7/C19) mit unseren Freundinnen und Freunden von Seabridge. Wir freuen uns aufs Kennenlernen und Wiedersehen! Alle Infos HIER


Seabridge-Treffen

Die Seabridge-Herbsttreffen sollen weiter wie geplant stattfinden. Wir haben große Pläne für 2021 und stellen sie euch in Bad Dürrheim und Bad Königshofen vor. Die Koordinaten findet ihr HIER.

10. - 13. September 2020 (Bad Dürrheim)
8. -11- Oktober (Bad Königshofen)

Caravan Salon Austria

Nach aktuellem Stand finden die österreicher Messen im Herbst und Winter wie geplant statt - ohne Einschränkungen. Die größte Messe des Landes für Camping und Caravaning bietet stets eine gute Plattform für Produktneuigkeiten sowie die Vernetzung über Landesgrenzen hinweg. Alle Infos HIER.



Der Suisse Caravan Salon in Bern mit seinem
 legendären Traumkino ist in den letzten Jahren zu einer festen Institution geworden. Der Salon soll auch dieses Jahr weiterhin stattfinden - in welchem Rahmen, das erarbeiten die Organisatoren derzeit noch. Wir wollen auf jeden Fall dabei sein und freuen uns, euch DORT zu sehen!

Suisse Caravan Salon


 
22.-26. Oktober 2020


Adventure Southside

Die beliebte Offroad-Messe zieht von der hessischen Lochmühle nach Süden in die Hallen der Messe Friedrichshafen. Outdoor- und Allradfans treffen sich hier zum Austauschen, zum Campen, für Workshops, Vorträge und Live-Musik. Es gibt sowohl Online-Tickets als auch Tageskassen. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es HIER.

TeamgeistER: Pfadfinder – Ratgeber – Wegweiser

Es braucht viele gute Geister, die unsere Touren ausarbeiten, uns umsichtig ans Ziel führen und sicher wieder nach Hause bringen. Wir wollen euch die Menschen aus unseren Teams vorstellen. Nur mit ihnen, ihrem Wirken, Können und Wissen und ihrer großen Passion konnten wir das werden, was wir heute sind: ein starkes Netzwerk aus guten Kontakten, treuen Begleitern und verlässlichen Beziehungen, das auf noch so schwierige Fragen fast immer eine Antwort findet. Es überspannt nach 13 Jahren Reiseorganisation den wilden Osten von Berlin bis Timor.




Pranas –
In der Ruhe liegt die Kraft 

Als Teil des Mainzer Büro-Teams von AbenteuerOsten tritt er nicht gerne in den Vordergrund, wenngleich unser lieber Pranas schon seit einiger Zeit zu den festen Säulen im Tagesgeschäft gehört. Hauptsächlich im Bereich Buchhaltung verortet, ist Pranas aber immer mehr bei allen Vorgängen rund um die Organisation und Nachbereitung unserer Touren involviert. Gemäß dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ packt er stets dort mit an, wo gerade Hilfe gebraucht wird und steht daher bei allen Kolleginnen und Kollegen wegen seiner ruhigen und unkomplizierten Art hoch im Kurs. Dafür, lieber Pranas, möchten wir uns bei dir an dieser Stelle bedanken!


Ohne unsere Reiseleiterinnen, Reiseleiter und internationalen Teams hätten wir niemals so viel von Land und Leuten mitbekommen können. Wir haben von ihnen Insiderwissen erhalten und Geheimtipps erfahren, haben gemeinsam spannende Veranstaltungen besucht und auf diese Art so viele wundervolle Erfahrungen machen können, die wir mit unseren Reiseteilnehmenden teilen. Vor allem haben wir eine große Freundschaft geschenkt bekommen. Danke!

Bild des Monats: Es lebe die Freiheit!




Selbst in Corona-Zeiten gibt es noch dieses tolle Gefühl von absoluter Freiheit. Einfach mal den Alltag hinter sich lassen und etwas Neues ausprobieren – wie z.B. eine Reise nach Island. Gerade mit dem Wohnmobil bieten sich hier in diesem Jahr jede Menge Freiräume, welche auch schon unsere Jüngsten zu nutzen wissen.


Video des Monats: Der märchenhafte Nordwinter

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Eine Reise starteten und beendeten wir dieses Jahr tatsächlich noch ganz ohne Coronagedanken: Unsere Winter-Expeditionstour „Eisfischer“ für Allradfahrzeuge. Die gute Nachricht: Im Februar 2021 wollen wir wieder starten und dieses Mal so richtig auf Polarlichter-Jagd gehen. Diese neue Tour durch Finnland und den russischen Nordwesten wird auch für normale Wohnmobile geeignet sein. Überlegt es euch – es wird glitzernd und märchenhaft.




    

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