Die neue Ausgabe der Abenteuerpost ist da!              Keine Bilder? Webversion
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Liebe Freunde des mobilen Abenteuers,


nun ist es also amtlich – fast alle Drittländer sind laut Vorgabe des Auswärtigen Amtes bis zum 31. August mit einer Reisewarnung belegt. Wir müssen uns somit erst gar nicht die Frage stellen, ob wir die Fahrten in bestimmte Länder nun verantworten können oder nicht. Immerhin werden schon ab Juli alle Drittländer vom Außenministerium einzeln überprüft und dann sicherlich im Laufe der nächsten Monate wieder Reisewarnungen zurückgenommen. Die Welt wird lernen, mit dem Virus zu leben und zu reisen. Wir brauchen nur ein bisschen Geduld.

Eine besondere Erwähnung verdienen an dieser Stelle unsere unfreiwillig ausgebremsten Reiseteilnehmenden, die sich genauso auf die abenteuerlichen Reisen in den wilden Osten gefreut haben wie wir. Als wir Reisen verschieben mussten und viele der Touren erst wieder im Jahr 2021 anbieten konnten, bekamen wir viel Zuspruch und erfuhren eine bemerkenswerte Geduld. Viele haben sich für die Touren 2021 vormerken lassen. Vielen Dank für das Verständnis, das Vertrauen und die Zuversicht. Das ist nicht selbstverständlich und hat – wir haben es in den einzelnen Anschreiben zu den Terminänderungen schon ausgedrückt – die Vorfreude auf die anstehenden gemeinsamen Reisen noch erhöht.

Mit Öffnung des Schengenraums ergeben sich aktuell Reisemöglichkeiten von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Kurzfristig etwas unternehmen, umplanen, spontan reagieren – all das geht wunderbar per Reisemobil. So erleben wir es auch ohne Pandemie oft im Osten, ganz besonders auf Pioniertouren. Vieles ist neu, muss trotz ausgiebiger Recherche umgeplant werden. In manchen Abendrunden unserer Planungstreffen haben wir angefangen zu sinnieren. „Spinnen“ nannte ich es in der letzten Abenteuerpost.

Wie wäre es, wenn wir eine Halbjahrestour ausschreiben würden, ohne dabei zu wissen, wohin wir fahren? Wir könnten uns in Berlin treffen und am Abend ankündigen, wohin wir in den nächsten sechs Monaten fahren. Da einige Länder Visa oder langwierige Vorbereitungen brauchen, wäre ein schneller Landweg nach Australien oder ein Durchfahren Chinas nicht möglich. Aber wir könnten trotzdem eine wilde Tour bis ans Ende der Welt oder um die Welt durchführen. Nun, in Europa braucht man außer für Russland und Belarus kein Visum. Und vor einer Woche haben genau diese beiden Länder angekündigt, dass sie ab Oktober ihre Visa gegenseitig anerkennen werden. Wir müssen also nur noch ein Blitzvisum für Russland und ein E-Visum für Kanada beantragen, um zum Beispiel einmal um die Welt zu fahren. Im ersten Meeting würden wir verkünden: „Willkommen zu unserer Überraschungstour. Wir fahren um die Welt. Hier sind erste Wegbeschreibungen: EU – Russland – Schiff – Kanada – Schiff – Europa. Morgen, 8 Uhr geht es los.“ Oder: „Guten Morgen allerseits! Wir fahren jetzt immer der aufgehenden Sonne entgegen. Da die Erde mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Scheibe ist, werden wir erst am Rand des flächengrößten Landes der Welt am Japanischen Meer ausgebremst. Ihr fahrt Richtung Polen, dann Moskau, und ab da ist schon das 5.500 Kilometer entfernte Irkutsk ausgeschildert. In 15 Minuten geht es los, hier ist die Etappenbeschreibung!“

Zugegeben, es wäre für unsere Reiseleitungsteams eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, das organisatorisch alles hinzubekommen. Aber es wäre echt aufregend. Für alle!

Ich habe noch eine zweite Spinnerei im Kopf. Wie wäre es, wenn wir… Haaaalt! Jetzt ist aber gut. Das spare ich mir für die nächste Abenteuerpost auf. Übrigens, die Ankündigung in den vorangegangenen Ausgaben, mit alternativen Antrieben im Jahr 2025 um die Welt zu fahren, ist ziemlich ernst gemeint. Viel Spaß beim Erkunden unseres Newsletters, gerne im Campingstuhl im Schatten eines duftenden Lindenbaums an einem spontan gewählten schönen Ort in Europa.

Euer Kostya


PS: Empfehlt uns gerne weiter! Kostenlose Registrierung hier


Touren 2020: Auf ins Baltikum
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Ob Estland, Lettland oder Litauen: Jeder der drei baltischen Staaten beeindruckt durch eine eigene Sprache und Geschichte. Sie sind zwar alle mittlerweile Mitglieder der EU und haben auch den Euro als Zahlungsmittel, doch findet man hier noch die ruhigen Landschaften Nordeuropas gepaart mit der Weite des Ostens und dessen Hinterlassenschaften aus den Zeiten von Zaren und Sowjets. Wer also diesen Sommer doch noch Richtung Osten aufbrechen möchte, kann diesgerne auch kurzfristigtun!    Zum Tourbuch

Neben frischer Ostseeluft an urigen Stränden gibt es mit Riga und Tallinn lebhafte Hansestädte, alte Ritterburgen und viel Zeit für Wanderungen in der Natur. Zur Einstimmung hier der Bericht vom letzten Jahr mit York und Kathi, welche die Tour auch 2020 wieder leiten werden: Baltikum 2019 


Neues Reisedatum: 26.07.-22.08.2020

Achtung: Die Anreise erfolgt in diesem Jahr per Landweg über Polen. Wir treffen uns zum Reisestart am 26. Juli auf dem Campingplatz am Helenesee bei Frankfurt/Oder. Weitere Informationen zu dieser Reise erhalten Sie telefonisch oder per E-Mail: info@abenteuerosten.de.  


Und 2021?

Wie schon in den letzten Ausgaben der Abenteuerpost angekündigt, haben wir für nächstes Jahr Großes vor und wollen den wilden Osten so richtig unsicher machen. Natürlich nur mit friedlichen Absichten… Freut euch auf drei neue Touren: "Polarlichter", "Entlang der Wolga" und "Wilder Kaukasus". Das frühe Frühjahr und der Spätsommer sind damit schon gerettet. Ausführlich stellen wir Tour für Tour in den kommenden Ausgaben vor.

Knigge mobil: Heiße Sommernächte

Tipps zum Übernachten in warmen Zeiten

„Schatz, hörst du das?“

„Was denn? Ich schlafe!“

„Da summt ein Moskito!“

„Es ist eine Moskitin, nur die Weibchen stechen!“

„Schatz, ich mach das Licht an, und du bringst sie um.“

„Aua, mein Kopf. Verdammter Alkoven. Und verflixter Alkohol. War zuviel gestern. Mensch, jetzt bin ich voll wach.“

Zehn Minuten Jagd.

„Ich hab sie!“

„Schatz, der Blutfleck! Mach das sauber.“

„Moskito tot, Blutfleck weg und ich kann schweißgebadet nicht mehr einschlafen. Toll. Diese Hitze…“

So oder ähnlich ist wohl schon manches nächtliche Gespräch im Wohnmobil verlaufen. Da ich schon wer weiß wieviele hundert heiße Nächte – und ich meine hier klimatisch heiß – in Reisemobilen durchlebt habe, kenne ich auch die Moskitosituation. Eine Stechmücke reicht, um die Nacht zu ruinieren. Das in Kombination mit schwülheißem Klima kann eine quälende Erfahrung sein. Mit Hitze zurechtkommen ist weitaus komplizierter als mit Kälte. Bei Letzterem hilft einfach eine weitere Schicht Kleidung oder ein dicker Schlafsack. Außerdem gibt es im Winter keine Stechviecher! Bei Hitze und ohne Möglichkeit, eine Klimaanlage anzuschließen, stößt der gemeine Reisemobilist schnell an seine Grenzen. Irgendwann ist das Reisemobil durch und durch aufgewärmt. Mehr als ausziehen geht nicht. Aber es gibt eine Reihe von Maßnahmen im Wohnmobil, die helfen, die Nacht trotzdem erträglich zu machen.
Ein Abdunkeln der sonnenexponierten Fenster und Luken verhindert schnelles Erhitzen im Fahrzeug. Aber Achtung, nicht alle Sonnenschutzvorrichtungen besonders bei Dachluken sind für die pralle Sonne oder für Einsatz während der Fahrt geeignet. Ein Handtuch von innen über die Luken- und Fensteröffnung mit Klettverschlüssen anzubringen hilft auf jeden Fall.

Vernünftige Abluftsysteme am Kühlschrank heizen nicht noch zusätzlich das Fahrzeuginnere auf. Viele Öffnungen wie Dachluken, Türen und Fenster erlauben ein schnelleres Luftaustauschen, wenn abends die Temperaturen wieder zurückgehen. Daher liebe ich Kastenwagen. Heck- und Schiebetür auf und unter lautem Zischen entweicht die aufgeheizte Luft. Das mit dem lauten Zischen ist allerdings übertrieben...

Wenn es nachts dann endlich kühler wird und wir die angenehme Frische ins Innere lassen wollen, kommen viel zu oft ungebetene geflügelte Plagegeister ins Fahrzeug. Alle, die sich keine Geckos im Mobil halten, finden das nervig. Also werden die Mückennetzrollos runtergezogen. Damit kommt aber nur ein Drittel der Luft durch. Zudem krabbeln, meist durch die Innenbeleuchtung angelockt, Insekten häufig durch Lüftungsschlitze der Fenster oder andere Zwangsentlüftungen. Die Schlitze an den Fenstern lassen sich zumindest zustopfen. Damit man nicht zu lange in Wärme und Dunkelheit schmachtet, kann vorgebeugt werden. Schränke halten die Wärme länger, wenn sie vollgepackt sind. Wenn der Platz es hergebt, stapelt nicht hoch, sondern verteilt großzügig. Viele Konserven und Getränke außerhalb des Kühlschranks sind ebenfalls gute Wärmespeicher, die hohe Temperaturen im Reisemobil lange halten. Wenn ich statt Konserven frische lokale Lebensmittel einkaufe, bin ich nicht nur gesünder, sondern auch cooler unterwegs. Wenn ich dann die Essenszubereitung wie Kochen und Braten noch nach draußen verlegen kann, erspare ich mir ein weiteres Ansteigen der Innenraumtemperaturen.

Die Durchlüftung des Reisemobils lässt sich durch Ventilatoren verstärken. Es lässt sich auch bei recht hohen Temperaturen schlafen, wenn ein leichter Luftzug über die Schlafenden streicht. Manche Alkoven oder Stockbetten sind eng und ohne genügend Öffnungen, die Luftzug verschaffen könnten. Ohne Ventilator wäre ich in Kambodschas schwülen Nächten im Alkoven einfach so verdampft. Puff und weg! Für immer!... Und noch etwas spricht für Ventilatoren. Man hört dank des Windgeräuschs der Rotorenblätter nicht den einen, alles entscheidenden Moskito. Genießt den Sommer und lasst euch nicht stechen.

Daheim unterwegs: Der beste Anker ist das Haus

AbenteuerOsten-Büro

Blick aus dem Fenster auf die Markthalle von Mainz-Finthen

Nicht nur in turbulenten Zeiten ist es wichtig, ein festes Zuhause zu haben. So ist es auch bei AbenteuerOsten und unserem Mainzer Büro mit dem fast schon legendär familiären Charakter. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, haben wir die letzten Wochen genutzt und sind in unser neues Zuhause umgezogen, welches natürlich nach wie vor in Mainz und mindestens ebenso familiär ist. Und auch wenn es im digitalen Zeitalter fast niemand bemerkt hätte, da ja Telefonnummern, E-Mailadressen, Internetauftritt etc. gleichbleiben – wollten wir es euch dennoch mitteilen. Bliebe nur noch die Frage, warum AbenteuerOsten gerade in den westlichsten Mainzer Stadtteil zieht?

Unsere neue Anschrift lautet:
AbenteuerOsten, Kurmainzstraße 16, 55126 Mainz.  

Treffpunkte: Messen & Events 2020


4. -13. September 2020


Caravan Salon
Die größte Wohnmobilmesse der Welt soll nach aktuellem Stand weiterhin stattfinden: Mit reiner Online-Anmeldung und speziellem Hygienekonzept. 
Wie immer haben wir einen gemeinsamen Stand (Halle 7/C19) mit unseren Freundinnen und Freunden von Seabridge. Wir freuen uns aufs Kennenlernen und Wiedersehen! Alle Infos HIER


Seabridge-Treffen

Die Seabridge-Herbsttreffen sollen weiter wie geplant stattfinden. Wir haben große Pläne für 2021 und stellen sie euch in Bad Dürrheim und Bad Königshofen vor. Die Koordinaten findet ihr HIER.

10. - 13. September 2020 (Bad Dürrheim)
8. -11- Oktober (Bad Königshofen)

Caravan Salon Austria

Nach aktuellem Stand finden die österreicher Messen im Herbst und Winter wie geplant statt - ohne Einschränkungen. Die größte Messe des Landes für Camping und Caravaning bietet stets eine gute Plattform für Produktneuigkeiten sowie die Vernetzung über Landesgrenzen hinweg. Alle Infos HIER.



Der Suisse Caravan Salon in Bern mit seinem
 legendären Traumkino ist in den letzten Jahren zu einer festen Institution geworden. Der Salon soll auch dieses Jahr weiterhin stattfinden - in welchem Rahmen, das erarbeiten die Organisatoren derzeit noch. Wir wollen auf jeden Fall dabei sein und freuen uns, euch DORT zu sehen!

Suisse Caravan Salon


 
22.-26. Oktober 2020

TeamgeistER: Pfadfinder – Ratgeber – Wegweiser

Es braucht viele gute Geister, die unsere Touren ausarbeiten, uns umsichtig ans Ziel führen und sicher wieder nach Hause bringen. Wir wollen euch die Menschen aus unseren Teams vorstellen. Nur mit ihnen, ihrem Wirken, Können und Wissen und ihrer großen Passion konnten wir das werden, was wir heute sind: ein starkes Netzwerk aus guten Kontakten, treuen Begleitern und verlässlichen Beziehungen, das auf noch so schwierige Fragen fast immer eine Antwort findet. Es überspannt nach 13 Jahren Reiseorganisation den wilden Osten von Berlin bis Timor.



York und Kathi
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Reisen aus Leidenschaft

Vielleicht liegt es ja am weltoffenen Charakter ihrer Heimatstadt Potsdam, dass York und Kathi in den letzten Jahren immer häufiger irgendwo zwischen Kapstadt und Tallinn anzutreffen sind? Zusammen verbringen sie auch ihre Freizeit gerne unterwegs, wo beide immer wieder neue Facetten ihrer zweiten Leidenschaft – der Gastronomie – entdecken. Ursprünglich aus der Ecke der Afrika- und USA-Reisenden kommend, haben sie in den letzten Jahren ihre Liebe zum Osten Europas entdeckt und hier bereits mehrere Gruppen durch das Baltikum geleitet. Dank ihrer belesenen und lebensfrohen Art sind sie allzeit gern gesehene Weggefährten und Kollegen, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken wollen!


Ohne unsere Reiseleiterinnen, Reiseleiter und internationalen Teams hätten wir niemals so viel von Land und Leuten mitbekommen können. Wir haben von ihnen Insiderwissen erhalten und Geheimtipps erfahren, haben gemeinsam spannende Veranstaltungen besucht und auf diese Art so viele wundervolle Erfahrungen machen können, die wir mit unseren Reiseteilnehmenden teilen. Vor allem haben wir eine große Freundschaft geschenkt bekommen. Danke!

Bild des Monats: Über den Dächern von Tallinn



Nicht nur die Möwen genießen den Blick über die estnische Hauptstadt. Bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt sowie zahlreiche Cafés und Restaurants, dürfte es (hoffentlich) dieses Jahr dank ausbleibender Kreuzfahrtschiffe in den engen Gassen etwas ruhiger zugehen. 

Video des Monats: In der Ruhe liegt die Kraft

Herrlicher Sandstrand mitten im Hochsommer ohne die dazugehörigen Menschenmassen? Was sich für Menschen aus Südeuropa wie ein Traum anhört, ist im Baltikum – so wie etwa hier in der Nähe von Ventspils – zum Glück noch immer Realität.




    

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