Die neue Ausgabe der Abenteuerpost ist da!              Keine Bilder? Webversion
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Liebe Freunde des mobilen Abenteuers,


neugierig auf Neues? Hatten wir in der letzten Abenteuerpost noch über eine Weltumrundung 2025 mit alternativ angetriebenen Freizeitfahrzeugen fabuliert, sind wir eine Ausgabe später nicht nur einen Monat älter, sondern auch etwas reifer in diesem Vorhaben geworden. Wir haben uns übrigens sehr über die vielen positiven Rückmeldungen und das Interesse an diesem Projekt gefreut. Im nächsten Schritt haben wir erkannt, dass im aktuellen Reisestillstand auch die Chance steckt, die Branche und die eigene Lebensweise zu überdenken: Wie nach einer Vollbremsung konnten wir uns erst einmal umschauen und neue Wege rechts und links der üblichen Rennstrecke entdecken. In diesem Moment des Innehaltens konnten die Gedanken für dieses Projekt erst richtig reifen. Wer weiß, wie lange es noch gedauert hätte, wenn der Normalbetrieb uns voll im Griff gehalten hätte. Wir wären mit unserer „Korea per Landweg“-Tour zurzeit in China unterwegs. Die Vorbereitungen für die Einreise nach Nordkorea würden auf Hochtouren laufen, zudem wären die Seidenstraße und unsere ersten Russland Nord-Touren sowie die Mongolei-Mittelasienreise gestartet. Wäre, hätte, Kim Yong Un. Es läuft anders, dieses verflixte 2020. Aber es gibt uns Raum, neben neuen Touren und innovativen Strukturen auch an dem 2025er Projekt zu feilen. Wäre es nicht toll, die notwendige Energie für die alternativ angetriebenen Fahrzeuge unterwegs selbst zu produzieren und sich nicht irgendwo an eine Steckdose andocken zu müssen? Wer weiß, wie kohlrabenschwarz der Strom im grünen Sibirien ist. Lasst uns den Energiebedarf mal überschlagen: Um nach aktuellem technischen Stand 100 Kilometer mit einem E-Mobil Strecke zu machen, brauchen wir eine Menge Solarstrom. Da wären nach aktuellem technischen Stand mehrere Hundert Kilowattstunden täglich notwendig, um eine Reisegruppe nicht nur zu versorgen, sondern auch die Energie für den Antrieb daraus sicherzustellen. Das hieße 30 bis 50 Quadratmeter Solarpanels – pro Auto! Vielleicht könnte man mit mobilen Windanlagen noch nachhelfen. Sicher werden in einigen Jahren die Solarmodule effektiver, die Antriebe weniger energiefressend. Und auch mit Brennstoffzellenantrieb wird es vorangehen. Alles nur Spinnerei? Keineswegs, viele technische Innovationen in der Geschichte der sogenannten Zivilisation sind durch eben solche Spinnereien entstanden. Einen dieser Spinner haben wir auf unserer ersten Orient-Überwinterungstour in Abu Dhabi 2015 getroffen. Bertrand Piccard flog als erster mit seinem Solarflugzeug um die Welt. Kein Kerosin, kein Amphetamin – dafür bestimmt viel Adrenalin. Wir standen mit unseren Reisemobilen neben seiner Solar Impulse – was für eine Leistung.

Wäre es nicht gleichermaßen eine tolle Leistung, ohne Tankstelle und Steckdose mit Reisemobilen um die Welt zu kommen? Wir Spinner werden es probieren. Corona und allen Innovationsnörglern zum Trotz. Gegenwind gehört zum Leben wie manch eine Flaute. Die scheint übrigens langsam vorüberzugehen. Was wird schon wieder angeregt über Auslandsreisemöglichkeiten diskutiert. Wie Kinder auf Weihnachten freuen sich viele auf das erneute Reisen. Wir sind bereit, sobald es machbar und verantwortbar ist. Eines will ich aber versprechen: Auch mit sich anbahnendem Ende der Flaute gibt es kein Ende der Spinnereien wie auf dem Landweg zu Kim Yong Un oder mit dem Reisemobil ohne Tankstelle um die Welt. Ich habe Bertrand einen Spinner genannt. Das nehme ich hiermit zurück. Bertrand, du bist Visionär, eine Größe mit Courage und Sachverstand. Der Welt vorfliegen, wie es in Zukunft sein wird.

Viel Spaß bei der innovativen und gern etwas spinnerten Abenteuerpost!

Euer Kostya


PS: Empfehlt uns gerne weiter! Kostenlose Registrierung hier


Touren 2020: Es geht bald wieder los

„Wo Schatten ist, da ist auch Licht“ heißt es in einem alten Sprichwort und so sieht man in letzter Zeit aus dem Dunkel der Corona-Krise bereits erste Anzeichen für eine Öffnung von Grenzen und somit auch die Wiederbelebung des Reisens. In den kommenden Tagen beraten sich die europäischen Regierungen darüber, ob man in den 26 EU-Staaten sowie Großbritannien, Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein wieder reisen darf. Sollte dies ab dem 15. Juni wirklich wieder der Fall sein, so wäre ein erster Schritt in Richtung Reise-Normalität getan, wenn auch nur ein kleiner und natürlich unter Vorbehalt. Denn so könnte ein Wiederanstieg der Infektionszahlen alles über Nacht wieder verändern. Als Reiseveranstalter haben wir uns in diesen stürmischen Zeiten eine pragmatische Herangehensweise angewöhnt und warten daher ab, wie sich die Lage weiter entwickelt. Größere Fernreiseprojekte wie etwa die Seidenstraße wurden natürlich bereits ins Folgejahr verlegt, bei kürzeren Reisen würden wir aber auch kurzfristig starten und so doch noch etwas von diesem Reisejahr mitnehmen – vorausgesetzt, dass es die äußeren Bedingungen zulassen. Touren wie etwa die „Schätze Russlands“ lassen sich auch noch im Herbst fahren, sodass wir hier auf ein mögliches Zeitfenster warten. Wer sich vorstellen kann, hier auch kurzfristig noch mitzufahren, kann sich gerne bei uns melden!

Schätze Russlands

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Wer schon immer mal 3 Meere mit einer Klappe schlagen und dabei auch noch die kulturellen Highlights Russlands erleben wollte, ist hier genau richtig! Zwischen der Ostsee, dem Kaspischem Meer sowie dem Schwarzen Meer führt uns diese tolle Reise von Estlands Hauptstadt Tallinn aus über St. Petersburg bis zu den Kuppeln des Goldenen Rings. Ob in den altrussischen Städten oder der Millionenmetropole Moskau – jetzt geht das Abenteuer erst richtig los! Wir reisen weiter auf Routen, die kaum von Touristinnen und Touristen befahren werden und erleben so die Weite Russlands. Den grünen Hängen des Kaukasus folgen wir bis zur Schwarzmeerküste und gelangen dann vom Süden Russlands in die Ukraine. Neben Kiew entdecken wir alte Festungsanlagen, Burgen und Schlösser und erreichen mit Lemberg sicherlich eine der schönsten Städte Osteuropas überhaupt. Die letzte Etappe der Reise führt uns zurück in die Europäische Union bis nach Krakau. Frische Eindrücke von der letzten Tour gibt es zum Nachlesen HIER

Reisedaten (bislang ohne Änderungen):   03.08. – 09.09.2020 (Gruppe 1)
                                                                            10.08. – 16.09.2020 (Gruppe 2)
                                                                            17.08. – 23.09.2020 (Gruppe 3)

Reisestart ist jeweils in Tallinn (Estland) und Reiseende in Krakau (Polen). Weitere Informationen zu dieser Reise gibt es unter abenteuerosten.info/schaetze-russlands-2020/ 

Knigge mobil: Krise ist auch Kopfsache

Sehr wahrscheinlich sind wohl fast jedem schon durch Corona-Maßnahmen genervte Menschen begegnet. Und recht wahrscheinlich hat sich auch jeder schon genervt davon gefühlt, unabhängig, ob den Betroffenen die jeweiligen Maßnahmen sinnvoll oder nicht erschienen sind. Jetzt stehen wir kurz vor den Öffnungen der ersten Länder. Wer in den nächsten Wochen reisen wird, muss jedoch weiter mit gewissen Reglementierungen leben. Reisen im Sommer 2020 ist nicht wie Reisen im Sommer des Vorjahres. Viele werden wieder aufbrechen – wir haben dazu ja auch im letzten Newsletter ermutigt. Aber manche Stell- und Campingplätze dürften voll ausgebucht sein, obwohl sie nur halb ausgelastet sind. Restaurants und Museen werden schnell an ihre aktuellen Aufnahmegrenzen stoßen, alles wird administrativ komplizierter als früher. Wichtiger denn je wird nun gegenseitiges Verständnis füreinander sein. Die etwas längere Schlange lässt sich besser ertragen, wenn man es erst gar nicht eilig hat und sich auf gewisse Wartezeiten einstellt. Machen wir es doch wie die Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger früher und lesen im Stehen ein Buch. Wie schnell sich plötzlich so eine Schlange bewegt!
Aktuell testet das innovative Team von AbenteuerOsten eine Gute-Tat-App. Mit kleinen Gesten lässt sich die Laune verbessern. Jemanden vorlassen oder helfen, Müll aufheben, mit Verständnis auf die längeren Wartezeiten reagieren, den Alltagsheldinnen und Alltagshelden an Kassen und in medizinischen Einrichtungen Mut und Anerkennung aussprechen, dem Mitmenschen im Campinggeschäft die schwere Gasflasche ins Wohnmobil tragen – es gibt jede Menge Möglichkeiten, unser leicht verspanntes Zusammenleben wieder angenehmer zu gestalten. Im Übrigen ist das auch ein guter Test für anspruchsvolle Langzeitreisen in andere Kulturräume. Ein Beispiel: Mit dem eigenen Wohnmobil durch Indien zu fahren ist gelegentlich sehr anstrengend. Dann ist Kopfarbeit gefragt. Statt sich über den krassen Verkehr zu ärgern, könnte man alternativ über das staunen, was man da live erleben kann und darf. Bei der aktuellen Pandemie gilt das gleiche Prinzip: Leben ist Kopfsache. Man kann sich über etwas ärgern und den Ärger schlimmstenfalls weitergeben, man kann knurren und klagen oder man akzeptiert die Situation wie sie ist und macht das Beste draus. Dann werden auch die ersten Camperreisen nicht als beschränkt, sondern als eine neue aufregende Erfahrung erlebt. Wir haben es besser getroffen als alle anderen Reiseformate – die eigene Küche, eigene Wohnzimmer und Schlafzimmer sind immer dabei. In den eigenen Wohnmobilbetten wird es nie eine Pflicht geben, 50 Prozent der Schlaffläche freizuhalten…

Spektakuläres Ende der Oman-Tour

Als wäre es für uns geschrieben, könnte man den mittlerweile zum geflügelten Wort gewordenen Titel des Gedichts „Freud' und Leid“ von Hoffmann von Fallersleben auch als Überschrift für das Ende der spektakulären Oman-Tour nehmen. Berichteten wir letzten Monat an dieser Stelle noch stolz von der erstmaligen Durchquerung Saudi-Arabiens mit einer Wohnmobilgruppe, so holte uns schon im Nachbarland Jordanien die Corona-Krise ein und führte zu einem „etwas anderen“ Verlauf der Reise. Angesichts geschlossener Grenzen zu allen Nachbarländern und strikter Ausgangssperre in Jordanien blieb nur der direkte Heimflug von Amman nach München mit einer Sondermaschine der deutschen Botschaft. Seitdem sind alle Gruppen- und Teammitglieder gesund daheim und auch die Wohnmobile kommen in wenigen Tagen per Schiff von Aqaba aus nach Bremerhaven. Und spätestens wenn jedes Fahrzeug wieder in den Händen seiner Besitzer ist, zitieren wir gerne erneut Hoffmann von Fallersleben: „Jedem Winter (ist) ein Lenz beschieden, Immer kommt ein Auferstehungstag.“
abenteuerosten.info/reisereportagen/oman19/oman19_18/

Treffpunkte: Messen & Events 2020


5. -13. September 2020


 Caravan Salon
Die größte Wohnmobilmesse der Welt soll nach aktuellem Stand weiterhin stattfinden – um eine Woche verschoben. Der neue Veranstaltungszeitraum ist vom 5. bis 13. September 2020.
Wie immer haben wir einen gemeinsamen Stand (Halle 7/C19) mit unseren Freundinnen und Freunden von Seabridge. Wir freuen uns aufs Kennenlernen und Wiedersehen! Alle Infos HIER


Seabridge-Treffen

Die Seabridge-Herbsttreffen sollen weiter wie geplant stattfinden. Wir haben große Pläne für 2021 und stellen sie euch in Bad Dürrheim und Bad Königshofen vor. Die Koordinaten findet ihr HIER.

 10. - 13. September 2020 (Bad Dürrheim)
8. -11- Oktober (Bad Königshofen)

Caravan Salon Austria

Wie auch im letzten Jahr, freuen wir uns erneut in Österreich sein zu können! Die größte Messe des Landes für Camping und Caravaning bietet stets eine gute Plattform für Produktneuigkeiten sowie die Vernetzung über Landesgrenzen hinweg. Alle Infos HIER.



Der Suisse Caravan Salon in Bern mit seinem
 legendären Traumkino ist in den letzten Jahren zu einer festen Institution geworden. Ohne Frage sind wir natürlich auch 2020 dabei, wenn unsere schweizer Freunde zum Stelldichein der Reiseszene laden und würden uns freuen, auch euch dort zu sehen!

Suisse Caravan Salon


 
22.-26. Oktober 2020

TeamgeistER: Pfadfinder – Ratgeber – Wegweiser

Es braucht viele gute Geister, die unsere Touren ausarbeiten, uns umsichtig ans Ziel führen und sicher wieder nach Hause bringen. Wir wollen euch die Menschen aus unseren Teams vorstellen. Nur mit ihnen, ihrem Wirken, Können und Wissen und ihrer großen Passion konnten wir das werden, was wir heute sind: ein starkes Netzwerk aus guten Kontakten, treuen Begleitern und verlässlichen Beziehungen, das auf noch so schwierige Fragen fast immer eine Antwort findet. Es überspannt nach 13 Jahren Reiseorganisation den Wilden Osten von Berlin bis Timor.



Martin
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Einer der den Überblick behält

Egal ob mit Corona oder ohne: In der heutigen Zeit kommt wahrscheinlich keine Firma mehr ohne Computer, Software und sonstige IT-Systeme aus. Oftmals unbemerkt und im Hintergrund positioniert, sind es aber gerade die Internetauftritte, Netzwerkverbindungen und Programme, welche dafür sorgen, dass Menschen sich austauschen und zusammen arbeiten können. Umso wichtiger ist es, dass hier jemand den Überblick behält und im Notfall auch dafür sorgt, dass alles wieder läuft. Im (schwierigen) Fall von AbenteuerOsten ist dies unser Martin, welcher hoffentlich auch weiterhin den Überblick behält. Vielen Dank dafür! 



Ohne unsere Reiseleiter und internationalen Teams hätten wir niemals so viel von Land und Leuten mitbekommen können. Wir haben von ihnen Insiderwissen erhalten und Geheimtipps erfahren, haben gemeinsam spannende Veranstaltungen besucht und auf diese Art so viele wundervolle Erfahrungen machen können, die wir mit unseren Reiseteilnehmern teilen. Vor allem haben wir eine große Freundschaft geschenkt bekommen. Danke!

Bild des Monats: Fahrt doch zum Teufel! 



Wenn man schon diesen Sommer nicht allzu weit fahren kann, warum dann nicht gleich zum Teufel? Unser Teufel hier steht auf dem Hexenberg bei Juodkranté (dem ehemaligen Schwarzort) auf der Kurischen Nehrung in Litauen. Von vielen bisher unterschätzt, bietet ja vielleicht gerade das Baltikum diesen Sommer die Möglichkeit innerhalb der EU und dennoch abseits der Touristenmassen in der Natur seine Ruhe zu finden. 

Video des Monats: Die russische Seele

Was wir derzeit vermissen? Zum Beispiel unter freiem Himmel russische Volkslieder direkt am Ufer des Onegasees zu hören, so wie hier im Rahmen unserer Tour durch Nordrussland.




    

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